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Windows Vista/7/2008r2 Boot sector/loader recovery stuffUnformatierter, unbearbeiteter Rohstoff…!
diskpart: select disk 0 active exit bootrec /FixBoot bootrec /FixMbr bootrec /RebuildBcd
Von http://www.windowspro.de/andreas-kroschel/bootsektor-und-mbr-reparieren-unter-windows-7-und-windows-server-2008-r2:
Windows startet nicht, weil der Boot-Speicher keinen gültigen Eintrag enthält (Thumbnail)Auch wenn das Tool bcdedit auf den zweiten Blick weniger sperrig zu bedienen ist, als es auf den ersten scheint, kann es doch nicht alle Aufgaben abdecken, die nötig sind, ein nicht mehr startendes System wieder flottzukriegen. Ist der Boot-Speicher etwa korrupt, keine Partition aktiv oder kein gültiger Master Boot Record (MBR) vorhanden, behebt es solche Fehler nicht. Es ist eben nur für die Konfiguration der zu startenden Systeme selbst zuständig, unter der Annahme, dass der Rest drum herum schon in Ordnung sei. Windows startet nicht, weil der Boot-Speicher keinen gültigen Eintrag enthältSchuld ist die althergebrachte Technik des Bootens auf BIOS-basierten Rechnern, an der auch moderne Betriebssysteme nichts ändern können; die sind ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Funktion. Der PC liest nach dem Einschalten zunächst die ersten 512 Byte der ersten Festplatte ein und kennt danach die darauf vorhandenen Partitionen sowie die Sektor-Adresse eines Bootloaders, zu dem er springt und dessen Code er abarbeitet.
Click here to find out more! Gibt es nichts auszuwählen, etwa weil sich nur ein OS auf dem Rechner befindet und der Benutzer nicht ‹F8› gedrückt hat, sieht man von diesem Vorgang nichts. Vor Windows Vista/Windows Server 2008 hieß das Programm ntldr, wertete die Textdatei boot.ini aus und baute daraus das Boot-Menü. Wenn man so will, handelt es sich dabei jeweils bereits um ein rudimentäres Betriebssystem: Immerhin kann es Informationen anzeigen und Eingaben entgegennehmen sowie diese verarbeiten. Das mehrstufige Booten birgt jedoch auch einige Fehlerquellen, und zwar an jeder der Stufen:
Reparatur mit diskpart und bootrec Unter WinRE macht die automatische Systemstartreparatur im Allgemeinen einen wirklich guten Job, um diese 4 Probleme zu erkennen und zu beheben. Falls sie es doch einmal nicht tut, bleiben auf der WinRE-Kommandozeile 2 Tools, um das Problem manuell anzugehen: diskpart und bootrec.
select disk 0
select partition 1
active
exit
etwa die erste Partition der ersten Festplatte als aktiv. Die Befehle haben den Vorteil, dass man sie auch ohne Ursachenforschung eben mal so ausprobieren kann. Befehl 3 zerstört zwar ein eventuell angepasstes Boot-Menü, was aber in Anbetracht eines nicht mehr startenden Servers sicherlich verschmerzbar ist
Mit bcdedit das Boot-Menü von Windows 7 konfigurieren
Bcdedit Was etwas zu kurz darin kommt, ist die Erläuterung der grundsätzlichen Funktionsweise und der Ablage der Daten. Statt in der Klartext-Datei boot.ini befindet sich die Boot-Information in der Datei \Boot\BCD der aktiven Partition, also meist nicht der Windows- sondern der versteckten reservierten System-Partition, die bei der Installation von Windows eingerichtet wurde.
Click here to find out more! Ein gestartetes Windows „weiß“, wo sich sein Boot-Speicher befindet, und das zu dessen Bearbeitung bereitgestellte Dienstprogramm bcdedit bearbeitet diesen auch direkt auf der versteckten Partition. Das trifft auch auf eine im Falle eines nicht mehr startenden Windows gebootete WinRE-Umgebung zu, sobald man in dieser die zu reparierende Windows-Installation ausgewählt hat.
Daneben kann man mit /createstore noch beliebige weitere Speicher („Stores“) erstellen und dort Systeme an- oder abmelden oder konfigurieren. Wirksam werden diese nicht – Windows richtet sich (noch) immer nach der aktiven Partition. Man kann jedoch die Daten aus einem solchen Nicht-System-Speicher exportieren und, etwa auf einem anderen System, in dessen Systemspeicher importieren. Bcdedit führt man immer innerhalb einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten aus. Tippt man es ohne oder nur mit der Option /enum ein, zeigt es die gegenwärtig zum Booten konfigurieren Systeme. Die TechNet-Referenz ist ein wenig knapp darüber, wie etwa das Hinzufügen eines weiteren Systems manuell konkret vonstatten geht. Schneller weiter kommt man mit der exzessiven Angabe der Option /?, die jede papierne Dokumentation gut zu ersetzen vermag. Per bcdedit /? erfährt man, dass für das Hinzufügen beliebiger Objekte die Option /create zuständig ist, mit bcdedit /? create alle Optionen hierfür. bcdedit /? types und bcdedit /? formats gibt außerdem eine Übersicht über alle verwendbaren Optionen und deren Werte.
Boot-Eintrag löschen: Erst ermittelt man die GUID, dann verwendet man sie im LöschbefehlDamit kommt man im Prinzip schon durch alle Arbeitsschritte; ein wichtiges Prinzip muss man noch wissen: Bcdedit gibt bei der Erstellung von Einträgen jeweils eine GUID in geschweiften Klammern zurück. Diese gibt man bei allen Bearbeitungsbefehlen als ersten Parameter an, um jeweils zu spezifizieren, welcher Eintrag modifiziert werden soll. Anders als etwa diskpart, wo man erst den Fokus auf ein Objekt setzt, dann dort einen oder mehrere Bearbeitungsschritte ausführt und das Programm mit exit verlässt, kehrt bcdedit immer sofort auf den Prompt zurück, nachdem es die Aktion an dem so spezifizierten Eintrag durchgeführt hat. Beim Auflisten aller vorhandenen Einträge mittels /enum erfährt man alle GUIDs der gegenwärtig im Speicher vorhandenen Objekte. Das gerade gestartete System kann statt mit der numerischen ID auch mit {current} angesprochen werden, das voreingestellte auch mit {default}. Mit Hilfe der GUID ist es eine einfache Übung, einen nicht mehr benötigten Boot-Eintrag zu löschen, etwa auf einer nicht mehr vorhandenen Partition. Mittels bcdedit /enum ermittelt man die GUID des überflüssigen Eintrages, kopiert sie in die Zwischenablage und löscht ihn mit bcdedit /delete {GUID}
fertig. Um eine bootfähige VHD ins Startmenü einzubinden, verwendet man nicht /create, um einen neuen Startmenü-Eintrag komplett konfigurieren zu müssen, sondern kopiert den von Windows selbst: bcdedit /copy {default} /d „VHD-Boot“ (GUID wird ausgegeben, in die Zwischenablage kopieren) bcdedit /set {GUID} device vhd=[c:]\VHDs\Zweitsystem.vhd bcdedit /set {GUID} osdevice vhd=[c:]\VHDs\Zweitsystem.vhd Die Pfade und Dateinamen sind Beispiele, die Laufwerksangabe allerdings muss in die eckigen Klammern. Laut Microsoft ist man auf der sicheren Seite, per bcdedit /set {guid} detecthal on noch die HAL-Erkennung für den VHD-Boot einzuschalten, und mit bcdedit /default {GUID} kann man das VHD-System zur Voreinstellung beim Start machen. |
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